Sonntag, den 7. August 2016 um 16:49 Uhr

Pilotprojekt Abrechnung

Hier schreibt wieder Daniel.

Es tut uns leid, dass wir aus persönlichen Gründen nicht so aktiv sind. Trotzdem versuchen wir immer wieder Beiträge zu posten.

Heute geht es darum, dass VIBEL in einer Pilotphase ist. Mit dem Projekt möchte ja der Kanton Bern Menschen mit Behinderungen für ein selbstbestimmtes Leben unterstützen. Der Teufel steckt aber, wie immer, im Detail.

Ein Beispiel: In vorigen Beitrag Unfallversicherung haben wir über den Nichtberufsunfall von Assistentinnen geschrieben. Dies betrifft alle Arbeitgeber in der ganzen Schweiz. Der Nichtberufsunfall ist nur so ein Detail von vielen. Meine Frau ist als Arbeitgeberin aber einfach eine Einzelperson. Das ist für uns nicht einfach. Ich habe viel studiert, um meiner Frau helfen zu können. Unser Ziel ist es, dass meine Frau eine kompetente Arbeitgeberin wird. Für uns bleibt die Selbstbestimmung wichtig. Darum diskutieren wir diese Details durch. Meine Frau entscheidet dann.

Als Arbeitgeber haben Teilnehmer des Pilotprojekts mit dieser Komplexität zu kämpfen. Dies betrifft wohl auch Teilnehmer des Assistenzbudget der Invalidenversicherung. Ein Problem ist die Ferienvertretung. Pflege- und Betreuungsbedürfnisse haben ja keine Ferien. Also müssen wir Ferienvertretung organisieren.

Dazu kommt noch, dass das Abrechnungstool des Kantons Bern noch nicht ausgereift ist. Wir haben Verständnis dafür, weil wir Neuland betreten. Soviel ich verstanden habe, ist das Konzept des Assistenzbudget und des Pilotprojekts nicht gleich, und man kann nicht alles übernehmen.

Eigentlich haben wir erwartet, dass wir im Frühling die Daten im Tool selber eingeben können, aber im Moment müssen wir die Unterlagen immer noch an BRAINS schicken, die dann die Daten eingibt und uns die Abrechnung ausdruckt und zurückschickt.

Die Abrechnung sieht so aus: Abrechung für April.

In einem späteren Beitrag erklären wir dann die Abrechnung.